Wissenswertes und Tipps für eine Katze

 

Anschaffungen für eine Katze

 

GRUNDAUSSTATTUNG:

Dazu gehören Fress und Wassernäpfchen, ein abwechslungsreicher Kratzbaum je nach Platz mit verschiedenen Ebenen, eine Katzentoilette inklusive saugfähigem Katzenstreu,, eine Auswahl an altersgerechtem Katzenfutter und eine Bürste für die Fellpflege.

Natürlich sollte es aber auch an etwas Spielzeug (für Katzen) nicht fehlen!

Ein kuscheliges Deckchen das sie als Schlafplatz hernehmen kann, sowie für den Transport außer Haus eine spezielle Katzen-Transportbox.

Unter Ihren Zimmerpflanzen sollten sich keine Giftpflanzen befinden. Machen Sie sich vorher kundig und stellen Sie eine Schale mit Katzengras auf, damit die Samtpfote gar nicht erst in Versuchung kommt. In den ersten Tag wird die Katze eventuell mit Furcht und Scheu, auf zu viel Nähe reagieren. Besonders Katzen aus dem Tierheim haben mit Menschen bereits schlechte Erfahrungen gemacht und sind entsprechend misstrauisch. Besonders zu Anfang, sollten Sie ihrer Katze viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken, um Vertrauen auf zu bauen.

Nach Möglichkeit auch die ersten Tage nicht gleich viele Stunden alleine lassen. Dabei darf die Katze nicht bedrängt werden, vielleicht möchte sie viel lieber ihr neues Heim zuerst aus einem sicheren Versteck heraus beobachten.

 

Was und womit Katzen gerne spielen:

 

Spielzeugmäuse

Versuchen Sie mal, ein wuscheliges Spielzeug an eine Schnur zu hängen und es vor Ihrer Katze baumeln zu lassen. Sie weiß zwar, dass es keine Maus ist, aber so ein Objekt weckt trotzdem ihre Jagd-Lust. Dieses Spiel kann Ihre Katze lange amüsieren und beschäftigen. Lassen Sie die ?Maus" in der Luft baumeln oder ziehen Sie das Spielzeug am Boden entlang. Wenn die Schnur mit einem Stock wie bei einer Angel verbunden ist, wird der "Spielraum" buchstäblich noch größer und weiter. Passen Sie auf, dass Ihre Hand außer Reichweite bleibt, damit Sie nicht versehentlich gekratzt werden.

Pappschachteln

Sie könnten Ihrer Katze auch einen Pappkarton zum Spielen geben. Darin kann sie sich selbst verstecken oder nach einem Spielzeug hangeln. Wenn Sie zwei Katzen haben, werden diese wahrscheinlich Fangen und Verstecken spielen. Wählen Sie einen Karton, der Hinein- und Hinausspringen ermöglicht.

Zeitungspapier

Einige Katzen rascheln gerne unter Zeitungspapier oder plündern den Papierkorb. Sie mögen das Geräusch und das Gefühl von raschelndem Papier. Eine große Papiertüte hält Ihre Katze eine Weile bei guter Laune. Wenn Sie ein paar Spielzeuge hineinstecken, wird es ihr noch mehr Spaß machen.

Weitere Ideen

Solide Korken (schauen Sie regelmäßig nach, ob sie nicht zu stark abgekaut sind), Leere Papierverpackungen mit einer langen farbigen Schnur daran, alte Tennisbälle, mit Stroh oder Heu ausgestopfte Stofftiere. Wenn möglich, stellen Sie Ihrer Katze einen fantasievoll gestalteten Kratz- und Spielbaum zur Verfügung, auf dem sie sich richtig austoben kann.

BITTE BEACHTEN!

Lärm ist für viele Katzen ein Horror. Laute Musik ist für Stubentiger ein Ärgernis, Donner und Blitz eine Qual - und das Knallen von Feuerwerk eine akustische Folter. Das Geknalle und Geknatter geht ihr schlichtweg auf die Nerven - und mehr als das: Es treibt sie fast zum Wahnsinn. Von der Natur mit einem überempfindlichen Hörsinn ausgestattet, leidet sie unter lauten Geräuschen mindestens so sehr wie ein migränekranker Mensch.

Tabus akzeptieren.

Maßvolle Verbote sind vollkommen in Ordnung ? auch in der Natur kennen Katzen Grenzen. Bei konsequentem ?Nein?- Sagen oder kurzem Händeklatschen lernt das Kätzchen, dass es an einigen Orten nichts zu suchen hat.

Niemals schlagen!

Katzen haben ein ausgeprägtes Würdegefühl und wären zutiefst verletzt. Das Schlagen interpretieren sie so, dass der Mensch seine übergeordnete Stellung ausnutzt, um ihnen Schmerzen zuzufügen. Das kann zu psychischen Störungen führen, die Beziehung kann ernsthaft Schaden nehmen.

 

Wenn Ihre Katze plötzlich unsauber wird, ist das immer ein Hilfeschrei:

Ein Mensch, an dem sie besonders hing, hat die Wohnung verlassen, ein für sie Fremder wird in die Wohngemeinschaft aufgenommen oder aber Umbauarbeiten finden statt? nirgends mehr Ruhe. Fest steht, das Tier ist aus dem Lot. Schimpfen Sie nicht. Dadurch wird die Katze noch mehr verunsichert. Machen Sie die Stelle sauber, am besten mit schlichtem lauwarmem Wasser.
Wenn organische Ursachen ausgeschlossen worden sind, sollten folgende Möglichkeiten überprüft werden Pinkeln als Protestverhalten. Den Grund für diesen Protest zu finden kann leider manchmal recht lange dauern und Ihre Geduld auf eine harte Probe stellen. Manchmal kann ein Wechsel zu einer anderen Sorte Katzenstreu schon ausreichen.

Bei zwei Katzen kann es vorkommen dass eine nicht ihr Katzenklo teilen möchte. Abhilfe schafft tägliches, mehrmaliges reinigen oder die Anschaffung eines zweiten Klos.

Generell gibt es auch Möglichkeiten, eine Katze von unerwünschten Orten fernzuhalten. Ertappen Sie Ihre Katze auf frischer Tat, sprühen Sie ihr zum Beispiel mit einer Blumenspritze Wasser auf die Nase. Das mag sie mit Sicherheit nicht und wird in Zukunft den plötzlichen Regen mit dem pinkeln verbinden. Anschließend besprühen Sie die Stelle von der die Katze ferngehalten werden soll mit Haarspray. Oft hilft auch Pfeffer, Zitronen. oder Zwiebelsaft.

 

Ihre Katze ist scheu und versteckt sich ständig:

Eine Katze, die plötzlich dieses Verhalten zeigt und vorher zutraulich war, sollten Sie zu Ihrem Tierarzt bringen, denn kranke Tiere neigen oft dazu sich zu verkriechen.

Bei einer neuen Katze ist es ein ganz natürliches Verhalten sich in den ersten Tagen zu verstecken. Mit Geduld und Leckerchen ist dieses Verhalten gut in den Griff zu bekommen. Sie sollten es Ihrer Katze überlassen, wann Sie kommt um zu schmusen. Bei zu viel locken oder wenn sie "gewaltsam" aus ihrem Versteck geholt wird, verstärkt sich Ihre Scheu.

Katzen, die in ihrer Kindheit schlechte oder auch nur wenig Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, brauchen eine längere Zeit, um das nötige Vertrauen aufzubauen. In den meisten Fällen hilft auch hier nur Abwarten und freundliche Zuwendung. Um das Vertrauen aufzubauen ist es oft hilfreich, immer wieder Futter in kleinen Mengen mit der Hand anzubieten.