Das Katzen ABC

 

Baldrian
Baldrian kann bei Katzen eine Auswirkung wie Drogen beim Menschen haben, also unbedingt auf die Dosierungsangaben achten und nicht überschreiten.

Balkonhaltung
Unbedingt muss darauf geachtet werden, dass der Balkon für die Katze gut abgesichert ist. Denn beim Spielen oder auch Nachspringen eines gesehenen Vogels, achtet die Katze nicht auf die Höhe des Balkons und dies schlimme Folgen haben. Auch die gekippte Balkontüre, kann zur tödlichen Falle des Vierbeiners werden, wenn es den Drang verspürt in die Natur zu wollen.

Bestrafung
Bestrafungen sind so eine Sache bei Katzen, denn meistens stellt sie es im Verborgenen an und im nach hinein ist eine Bestrafung sinnlos, da die Katze den zusammen hang nicht erkennt. Jedoch wenn die Katze erwischt wird, kann man mit einer Wasserspritze oder einem festeren Klatschen in die Hände nachhelfen. Und bitte nie, nie, wenn die Katzen eine Stelle ihrer Wohnung mit Urin und Kot beschmutzt, die Katze mit der Nase reindrücken, das ist absolut Katzenunwürdig und darf auf keinen Fall passieren.

Epilepsie
Wie auch der Mensch kann die Katze an Epilepsie leiden, dieses Anfallsleiden kann verschiedene Auslöser haben: ein Sauerstoffmangel im Gehirn, zu wenig Blutzucker, eine Vergiftung, schwerer Spulwurmbefall. In schimmsten Fall: tritt Bewusstlosigkeit auf, dauerhafte Krämpfe, Kau-und Schnappbewegungen, Körperzuckungen, Speichelausfluss.

Erbrechen
Es muss nicht immer gleich eine Erkrankung sein. Nach viel Gras oder abgeputzter Haare, die teilweise verknäult zum Vorschein kommen ist es in der Regel normal, jedoch bei häufigen Erbrechen sollte der Tierarzt aufgesucht werden.

Fenster
Immer darauf achten, dass die Fenster nie ohne Ihrer Anwesenheit gekippt sind. Katzen im Haus, wollen raus und Katzen von draußen, wollen rein, ein gekipptes Fenster kann, dann zur lebensgefährlichen oder sogar tödlichen Falle werden. Verwenden Sie Fenstergitter die ein hängenbleiben der Katze verhindert oder am besten, schließen sie alle Fenster wenn sie das Haus verlassen. Nichts ist schrecklicher als seine gehängte Katze zu sehen.

Flohbefall
Wie beim Menschen ist ein Flohbefall auch bei der Katze sehr unangenehm, denn nicht nur die Katze, sondern auch die Umgebung kann von Flöhen besiedelt sein und muss Konterminiert werden. Die meisten Mittel lassen Flöhe innerhalb 24 Stunden absterben, jedoch muss dieser Vorgang öfter in Abstand von ein paar Tagen wiederholt werden. Am besten Ihren Tierarzt aufsuchen.

Gehör
Das Gehör der Katze ist wesentliche ausgeprägter und feinfühliger als das, des Menschen. Unsere Hörgrenze liegt bei ca.20 000Hz, der bei der Katze um mehr als das doppelte, 50 000Hz. Bei 1 600 Hz liegt der normale Hörbereich der Katze. Nur die von Interesse hörende Töne und Laute filtern die Katzen heraus. Eine Katze kann eine Maus aus 20m Entfernung hören, jedoch im zunehmenden Alter lässt auch bei Katzen das Gehör nach.

Giftige Pflanzen
Tierärzte warnen vor allem vor Pflanzen, die kautschukartige Flüssigkeiten absondern: das sind alle Ficusarten bzw. Gummibäume. Die milchig-weiße Flüssigkeit verklebt sich in Fell und Pfoten und wird somit von der Katze abgeschleckt und aufgenommen. extrem giftig Pflanzen: Dieffenbachie, Kolbenfaden, Prachtlilie, Ritterstern, Weihnachtsstern, Zimmerkalla, Brutblatt, Belladonna-Lilie und viele mehr achten sie einfach beim Kauf einer neuen Pflanze darauf, ob sie für Katzen giftig sind.

Gras

Gas ist das natürliche Brechmittel für Katzen, um ihre abgeleckt verschluckten Haare wieder aus spucken zu können.

Krallen
Dienen der Katze zum Schutze des Krallenbeins. Sie stellen dolchartig gekrümmte, scharfe Horngebilde dar, die beim Laufen durch Sehnen der Zehenstreckmuskeln in Hauttaschen zurückgezogen werden und somit keine Bodenberührung haben. Daher bleiben die Krallen stets scharf. Die Krallen der Vorderpfoten sind größer und kräftiger als die der Hinterpfoten. Für die Katze sind die Krallen wichtige Waffen im Kampf mit Rivalen, aber auch beim Beutefang und zum Festhalten beim Klettern sind sie unentbehrlich.

Liebkosungen
Besonders am Hals, Genick und Bauch wollen Katzen besonders gekrault und gestreichelt werden, dies zeigt sie und indem, wenn sie schmusen will, mit ihren Kopf anfängt sich an unseren Beinen zu reiben oder wenn wir sitzen, sie aus freien Stücken zum schmusen mit uns anfängt. Wenn die Katze diese Liebkosungen bei ihnen macht, muss mit ihr geschmust werden, nehmen sie sich die Zeit. Es ist gut für die Katze und gut für ihre Seele.

Milchtritt
Tretende Bewegung der Vorderpfoten. Diese Bewegung wird von den Katzenbabys beim Säugen ausgeführt um die Milchproduktion der säugenden Kätzin zu fördern. Bei Jungtieren, die zu früh von der Mutter getrennt wurden, bleibt der Milchtritt meist ein Leben lang erhalten

Paß
Der neue EU-Pass wird vom Tierarzt ausgestellt und beinhaltet Daten zu Impfungen und tierärztliche Untersuchungen. Identifiziert werden die Tiere über ihre Tättowiernummer oder Mikrochip

Sehvermögen
Das Sehvermögen der Katze hilft ihr auch bei nächtlicher Jagd. Eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut erlaubt es ihr, mit geringsten Lichtmengen zurechtzukommen und auch bei Nacht zu Jagen; Außerdem hat sie ein großes Gesichtsfeld und sie kann räumlich sehen, damit Entfernungen exakt einschätzen. Am Tag ist das Sehvermögen allerdings nicht so gut wie beim Menschen: Katzen sehen eher Bewegungen als Details und nehmen wahrscheinlich nur ein eingeschränktes Farbenspektrum wahr. Experten schließen daraus, dass die Katze nur in verschiedenen Schattierungen von Hellblau sehen kann. Die schlitzförmigen Öffnungen garantieren, dass Licht auch auf die Randzonen der Augenlinsen einer Katze fallen und ermöglichen ihr so ein schärferes Abbild der Umwelt zu sehen. Im Alter verliert die Iris der Katze nach und nach an Farbe, das hat jedoch keine Konsequenzen für die Sehfunktion.

Schnurren
Es entsteht durch stetige Schwingung der Stimmbänder unter reflektorischem Ein- und Ausatmen. Es gilt im allgemeinen als Ausdruck der Zufriedenheit, des Wohlbefindens und der Sicherheit, ist aber nicht unbedingt damit verbunden, da es auch von erkrankten Tieren oder unter Schmerzeinfluß geäußert wird.

Schwanz
Form, Länge und Dichte des Schwanzes tragen viel zum Erscheinungsbild der Katze bei. Der Schwanz dient aber auch als Ruder und hilft der Katze, das Gleichgewicht zu bewahren. An der Haltung und Bewegung des Schwanzes lassen sich Stimmungen und Gefühle der Katze ablesen
 
Tollwut
Lyssa, Rabies Eine schwere Krankheit, die Hunde, Wölfe, Füchse, Mäuse und Katzen befällt. Der Tollwutvirus wird durch den Biss, aber auch durch Lecken und Berührung eines angesteckten Tieres übertragen. Ein Tollwutopfer sucht die Dunkelheit, ist reizbar, verkriecht sich, kratzt ohne Provokation und ist infolge einer Kehlkopflähmung unfähig zu trinken. Das Tier stirbt. Katzen werden selten angesteckt, da die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit einer erkrankten Katze in Berührung kommen, gering ist und die Krankheit immer seltener wird. Dennoch empfiehlt es sich, seine Katze gegen Tollwut impfen zu lassen, besonders wenn man in einer Gegend lebt, in der Tollwut, vor allem die Mäusen, festgestellt wurde.

Zahnstein
Im Laufe der Zeit ummantelt der Zahnstein so die Zähne, das ein man kaum noch zwischen Zahn und Zahnstein unterscheiden kann. Schwerer Zahnsteinbefall kann die Zähne lockern und schließlich zerstören. Betroffen sind vor allem die weit hinten liegenden Backenzähne. Zahnstein entwickelt sich aus Belägen (Plaque). Man sollte bei älteren Katzen, alle 6 Monate eine Kontrolle nach Zahnstein vom Tierarzt, evtl. Behandlung, machen lassen.

Zunge
Die Geschmackserkennung muss bei Katzen präzise und schnell erfolgen, da diese ihre Nahrung nicht kauen. Die Zunge der Katze ist, mit feinen Geschmacksknospen besetzt. Das befähigt sie, die ihr angebotenen Nahrungsmittel sehr genau zu unterscheiden. Die Zunge ist rau, da diese mit kleinen Hornhäkchen besetzt ist, sie dienen zum Kämmen des Felles oder zum Abschaben des Fleisches von Knochen und die Zunge wird als ?Schöpfkelle? beim Trinken verwendet. Die Katze schmeckt sauer, salzig und bitter. Katzen können süß nicht schmecken, den Tieren fehlen Teile des Gens, welches die Informationen für eine Hälfte des Erkennungsproteins für "süß" trägt, wie amerikanische Forscher entdeckt haben.